Camera Austria

Die Stadt & Das gute Leben

Website
#Urbanismus    Bildende Kunst Wissenschaft
Camera Austria
Termine

Die Idee des guten Lebens hat in Europa eine lange gemeinsame Geschichte mit der Entwicklung der Stadt. Auf der anderen Seite der Welt, in Südamerika, bedeutet sie etwas völlig anderes. Sie stellt die westlichen Werten von »Wachstum« und »Entwicklung« in Frage, um das gute Leben gemeinschaftlich, ökologisch ausgewogen und kulturell einfühlsam zu erreichen. Wie lassen sich diese Gegensätze in eine mögliche andere Zukunft übersetzen?

Die Stadt & Das Gute Leben Schrift
(c) Camera Austria

Welche Rolle spielen Städte heute angesichts zahlreicher gesellschaftlicher, sozialer, kultureller und ökologischer Konflikte, Krisen und Gegensätze? Wie übersetzen wir diese Fragen im Hinblick auf konkrete lokale Situationen in Graz? Welche Ansprüche an ein gutes Leben in der Stadt lassen sich konkret gemeinschaftlich formulieren? Um diesen Fragen nachzugehen, arbeitet Camera Austria mit Institutionen und Initiativen im Stadtteil Eggenberg/Eggenlend zusammen, die alle an einer Verbesserung der Situation für die Vielen arbeiten.

Dazu ist es nötig, sich als Kunstinstitution zu verändern, etwas zurückzulassen und etwas hereinzulassen. Somit öffnet sich Camera Austria für ein heterogenes, partizipatives Programm mit offenem Ausgang, das mit den Partnerinnen und Partnern und ihren Communities entwickelt und umgesetzt wird.

Die Stadt & Das Gute Leben Schrift
Die Stadt & Das Gute Leben Modell
Camera Austria

Credits
»Die Stadt und & Das gute Leben« wurde in Zusammenarbeit mit Camera Austria, Daniela Brasil, Nicole Six & Paul Petritsch sowie Urban Subjects (Sabine Bitter, Jeff Derksen, Helmut Weber) entwickelt. Die Feldforschung zur Umsetzung wurde von Daniela Brasil geleitet.

Die Stadt & Das Gute Leben Modell
Die Stadt & Das Gute Leben Karte Eggenberg/Lend
Camera Austria

Projektpartneriinnen und Partner:
Camae Ayewa & Rasheedah Phillips / Daniela Brasil / Bundesarbeitsgemeinschaft für Wohnungslosenhilfe / Gruppe Bussi, Institut für Ortsbezogene Kunst, Universität für angewandte Kunst Wien / Camera Austria / Eva Egermann / Eggenberger Vielfalt / FH Joanneum – Soziale Arbeit / Forum Stadtpark Graz / Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, Universität Graz / Jugend am Werk Steiermark – housing first / Annette Krauss & Maja Bekan/ Natur.Werk.Stadt / Büro fuer Pessi.mismus / Klaus Resch / StadtLABOR / Stadtteilprojekt EggenLend / Nicole Six & Paul Petritsch / Stories2go / Amanda Strong / Talenteküche / Universität zu Köln – Labor für Kunst und Forschung / Urban Subjects / Ultra-red / Julia Wieger

Die Stadt & Das Gute Leben Karte Eggenberg/Lend
Die Stadt & Das Gute Leben Karte Eggenberg/Lend
Camera Austria
Scroll down
Termine
06 May2020

STADT-TEIL-HABE. Menschen beteiligen und Brücken bauen.
// Ort: Livestream // Videoscreening

Christina Deutschl & Florian Turek

Entstanden im Zusammenhang mit der Lehrveranstaltung „Partizipative Forschung im Stadtteil“ am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Universität Graz, geleitet von Laila Huber, Wintersemester 2019.
Das Video gewährt einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Grazer Stadtteilarbeit, zeigt Gesichter und Stimmen von Menschen, die
sich in den Stadtteil- und Nachbarschaftszentren begegnen. Sie erzählen, warum sie an diesen Orten zusammenkommen, sich beteiligen und wohlfühlen. Eine dynamische Stadt wie Graz ist von stetigem Wandel gekennzeichnet. Die Stadt wächst und verändert sich.
Sie wird nicht nur in Bezug auf die Anzahl der Einwohner*innen
größer, sondern auch in kultureller und sozialer Hinsicht vielfältiger. In den Stadtteilen und Nachbarschaften verändert sich das soziale Gefüge. Menschen ziehen zu – oder weg. Verschiedene Kulturen, Lebensweisen und Generationen treffen in derselben Stadt, in unterschiedlichen Stadtteilen aufeinander.

04 Sep2020

Markierungen des Stadtraums: Workshops für Gestalten und Nähen von Fahnen
// Ort: Gasthaus Roschitz Lageplan googlemaps // Workshop

Ein Projekt der Projektpartner Gasthaus Roschitz, Sara Selimagic, Spitze Nadeln, Stadtteilzentrum EggenLend und Verein Eggenberger Vielfalt

Am zweiten Treffen aller Projektpartnerinnen und -partner im Jänner 2020 wurde von verschiedenen Seiten die Idee von Markierungen des öffentlichen Raumes, aber auch vom Nähen von Stadtteilbildern eingebracht. Es wurden diese Vorschläge miteinander verbunden und ab Ende Juli zu einem gemeinsamen Workshops eingeladen, bei denen fahnenähnliche Textilien entstehen, die für die Markierung von bestimmten Orten verwendet werden. Diese Orte werden über einen Fragebogen abgefragt, den Camera Austria den Partnerinnen und Partnern bereits zur Verfügung gestellt haben. In dieser Weise sollen die Markierungen auf einen Blick auf den Stadtteil der Bewohnerinnen und der Bewohner selbst zurückgehen. Andererseits wird versucht, über die Produktion der „Fahnen“ verschiedene Akteurinnen und Akteure, Communities im Bezirk sowie eine interessierte Öffentlichkeit miteinander in Verbindung zu bringen. Am 8. 11. sollen alle Fahnen am Hofbauerplatz am letzten Langschläferflohmarkt des Jahres gemeinsam gezeigt werden, bevor sie dann in den Ausstellungsraum von Camera Austria übersiedeln.

05 Sep2020

Markierungen des Stadtraums: Workshops für Gestalten und Nähen von Fahnen
// Ort: ehem. Wettpunkt-Sportwetten (Georgigasse 25) Lageplan googlemaps // Workshop

Ein Projekt der Projektpartner Gasthaus Roschitz, Sara Selimagic, Spitze Nadeln, Stadtteilzentrum EggenLend und Verein Eggenberger Vielfalt

Am zweiten Treffen aller Projektpartnerinnen und -partner im Jänner 2020 wurde von verschiedenen Seiten die Idee von Markierungen des öffentlichen Raumes, aber auch vom Nähen von Stadtteilbildern eingebracht. Es wurden diese Vorschläge miteinander verbunden und ab Ende Juli zu einem gemeinsamen Workshops eingeladen, bei denen fahnenähnliche Textilien entstehen, die für die Markierung von bestimmten Orten verwendet werden. Diese Orte werden über einen Fragebogen abgefragt, den Camera Austria den Partnerinnen und Partnern bereits zur Verfügung gestellt haben. In dieser Weise sollen die Markierungen auf einen Blick auf den Stadtteil der Bewohnerinnen und der Bewohner selbst zurückgehen. Andererseits wird versucht, über die Produktion der „Fahnen“ verschiedene Akteurinnen und Akteure, Communities im Bezirk sowie eine interessierte Öffentlichkeit miteinander in Verbindung zu bringen. Am 8. 11. sollen alle Fahnen am Hofbauerplatz am letzten Langschläferflohmarkt des Jahres gemeinsam gezeigt werden, bevor sie dann in den Ausstellungsraum von Camera Austria übersiedeln.

18 Sep2020

Staffellauf
17:00 // Ort: Camera Austria - Park.Let - Hofbauerplatz Lageplan googlemaps // Spaziergänge

Zum Start, als „Eröffnung“ übergibt Camera Austria ihren Ausstellungsraum der Öffentlichkeit, gleichzeitig verlassen sie diesen Raum, lassen ihn verändert zurück und gehen nach Eggenberg. Sie begeben sich in einen Teil der Stadt und eröffnen einen Echoraum, der die Institution Camera Austria mit jenen Initiativen vor Ort verbindet und mit ihnen in Dialog tritt, die oft kaum sichtbar und nun besonders wichtig und zugleich gefährdet sind. Sie prägen den kulturellen Alltag und das gute Leben in der Nachbarschaft. Ihr „Leben“ in der Stadt wird erkundet, ihre Aktivitäten, Interessen und Arbeitsbedingungen werden befragt. Es werden Park.Lets und eine Balkonausstellung besucht, bevor sich am Hofbauerplatz versammelt wird.

Im Anschluss an diese Erkundungen kehrt die Camera Austria in die Innenstadt, ins Eiserne Haus zurück, und bringt mit, was sie gesehen und erfahren haben und berichten davon, welche Spuren sie hinterlassen haben. Somit öffnet sich Camera Austria im Rahmen des Projekts „Die Stadt & Das gute Leben“ für ein herterogenes, partizipatives Programm mit offenem Ausgang, das mit den Partnerinnen und Partnern und ihren Communities entwickelt und umgesetzt wird.

18 Sep 2020 bis 23 Oct 2020

Balkonausstellung "WALD"
// Ort: Wohnanlage WALD (Waagner-Biro-Straße, Asperngasse, Laudongasse, Daungasse) Lageplan googlemaps // Ausstellung

Ein Projekt des Projektpartners Büro für Pessi_mismus

Corona hat die Welt verändert bis hinein ins tief Private. Der Lockdown hat uns in unseren vier Wänden gehalten. Was für manche ein Zwang war nutzten andere, um sich ihrem Wohnraum wie-
der anzunähern. So ist aus der Behausung wieder ein Zuhause geworden – einerseits durch das vorhandene Sicherheitsgefühl, das besonders bei Risikogruppen stark vorhanden war, andererseits durch so manche Intervention, vom Putzen über Umstellen bis hin zum – als einkaufen wieder möglich war – einen oder anderen neue Stück für die Wohnung. Wir spüren hinein in dieses ganz private, wollen es finden und ausschnitthaft öffentlich machen. Wir wollen es wissen: Wo ist ihr/dein Lieblingsplatz? Und warum? Dazu werden Bewohnerinnen und Bewohner Einwegkameras zur Verfügung gestellt, um diese Plätze zu dokumentieren. Diejenigen, die sich dazu bereit erklären, zeigen eines der Bilder auf einer Plane an
einem Balkon – nicht notwendigerweise ihrem eigenen. Die Plätze tauschen den Platz. Ab 9. 11. sind die Bilder dann im Ausstellungsraum von Camera Austria zu sehen.

18 Sep 2020 bis 23 Oct 2020

Park.Lets Eggenberg
// Ort: Merkur-Parkplatz, green.LAB Graz, Ausgang Hbf Waagner-Biro-Straße, temporäre Standorte Lageplan googlemaps // Spaziergänge

Ein Projekt der Projektpartner StadtLABOR:vor.ort, Stadtteilmanagement und green.LAB Graz.

Ein „Parklet“ ist per Definition ein kleiner, auf Parkplätzen eingerichteter Park oder Sitzbereich. Gerade in innerstädtischen
Bezirken, in denen breite Grünflächen eher die Ausnahme darstellen, erfüllen Parklets eine wichtige Funktion. Sie laden zum Verweilen, Plaudern, Spielen ein – und stellen zudem konsumfreien öffentlichen Raum für alle dar. Dadurch grenzt sich ein Parklet auch klar vom Schanigarten ab.

Mit ihren „Park.Lets“ will Camera Austria und ihre ProjektpartnerInnen zeigen, dass temporäre Verwandlung und Aneignung von Flächen auch in Graz möglich ist. Aus zweckgebundenen asphaltierten Flächen können lebendige und zugängliche Orte für Menschen werden. Im Stadtteil sollen Park.Lets auf zugänglichen und unterschiedlich gearteten Flächen und in unterschiedlicher Ausformungen entstehen. Die Park.Lets laden wie das „Original“ zum Verweilen, zum Plaudern, zum Spielen ein. Sie sollen aber auch darauf hinweisen und nachdenklich machen, wem und wofür die Flächen in der Stadt zugänglich sind und sein können.
Auf Spaziergängen zu den vier Park.Lets im Stadtteil gibt es an jedem Park.Let einen Impuls zum jeweiligen Schwerpunkt: Beteiligung, Grünraum, Öffentlicher Raum, Aneignung:

  1. Merkur-Parkplatz – „einfach mitten im Leben“;
  2. unterwegs – „einfach mal Pause machen“;
  3. Ausgang Hbf Waagner-Biro-Straße – „einfach traumhaft“;
  4. green.LAB Graz – „einfach ausprobieren“

Im Anschluss an geplante Park.Lets in Eggenberg wird auch im Innenraum ein Park.Let realisiert, um als Ausgangspunkt für Diskussionen um die Realisierung von Parklets im gesamten Stadtraum zu dienen.

19 Sep 2020 bis 22 Oct 2020

Site-Specific (Public) Lessons
12:00 // Ort: Eggenberg, Camera Austria // Workshops

Ein Aktions- und Handlungsfeld von Nicole Six & Paul Petritsch.
Eröffnung Staffellauf am 18. 9. 2020, 17 Uhr

Echoraum

Der Zugang zum Ausstellungsraum von Camera Austria ist bisher nur über den Eingang und das Foyer des Kunsthaus Graz möglich. Das Konzept der KünstlerInnen Nicole Six & Paul Petritsch sieht vor, dass eine Außentreppe von der Straße direkt in den Ausstellungsraum führt und diesen für die Besucher*innen bei freiem Eintritt zugänglich macht: Ein für jede(n) einnehm-
barer Raum der Stadt.

Site-Specific (Public) Lessons

Dieser Raum bildet den Rahmen für ein bewegliches, offenes Ausstellungsmodell. Die Institution (Camera Austria) und die Stadt (exemplarisch der Stadtteil Eggenberg) funktionieren darin als gleichwertige und durchlässige Arbeits- und Archivräume. So entwickelt sich ein großflächiges (städtisches) Aktions- und Interventionsfeld, in dem sich beide Orte miteinander verbinden, kommunizieren und in
produktivem Austausch stehen.

Eggenberg

Während der Freigabe des Ausstellungsraumes für die Öffentlichkeit verlagert Camera Austria als Institution die Aktivitäten in den Stadtteil Eggenberg. Es werden dort jene Teilnehmerinnen und Teilnehmer besucht, die Teil des Projekts „Die Stadt & Das gute Leben“ sind. Ihr „Leben“ in der Stadt wird erkundet, ihre Aktivitäten, Interessen und Arbeitsbedingungen werden befragt. Zwischen 19. 9. und 22. 10. 2020 werden in Eggenberg eine Vielzahl von Projekten der Partnerinnen und Partner realisiert (siehe Projekte der Partnerinnen und Partner). Eine Wandzeitung schreibt sich ab Juli 2020 viral und anarchisch dem Stadtteil ein und verbreitet Botschaften, Anregungen und Aufforderungen.

Camera Austria

Ab 23. 10. verlagern sich die Aktivitäten aus Eggenberg in die Räumlichkeiten im Eisernen Haus, dringt die Stadt nun in die Räume von Camera Austria vor. In dem von Nicole Six & Paul Petritsch entwickelten Setting werden Projekte, die in Eggenberg stattgefunden haben, in eine Präsentation für den Raum von Camera Austria übersetzt, weitere Projekte, die speziell für diesen Raum konzipiert wurden, kommen hinzu.

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag: 12:00- 20:00
Donnerstag: 12:00- 22: 00

18 Sep 2020 bis 30 Sep 2020

Mobiles Kino
// Ort: Verschiedene Orte in Eggenberg

Geplant ist eine „Kino für die Nachbarschaft“. Eine mobile Projektionseinheit (Fernseher auf Tonne oder Beamer/Soundanlage am Fahrrad) bewegt sich durch den Stadtteil und zeigt Filme, nicht für das große Publikum, sondern für die Nachbarschaft. Programmiert wird das mobile Mini-Kino bzw. der gemeinsame Fernsehabend vom Team der Camera Austria. Gezeigt wird unter anderem „What It Takes to Make a Home“ von Daniel Schwartz und „hemroc“ von Claude Faraldo mit Michel Piccoli.

Ein genauer Termin wird noch bekannt gegeben.

18 Sep 2020 bis 22 Nov 2020

Pinnwand
// Ort: Camera Austria Lageplan googlemaps // Ausstellung

Die Pinnwand entsteht durch das Verkleiden der Bibliothek von
Camera Austria während der Zeit des direkten Zugangs über die Außentreppe. Auf ihr wird das Programm angekündigt und
dokumentiert sowie Botschaften und Einladungen hinterlassen,
nicht nur aus den Projekten heraus, sondern auch durch die
Besucherinnen und Besucher — die große Anschlagtafel aller Aktivitäten.

19 Sep2020

topothek Graz
12:00 // Ort: Gasthaus Roschitz Lageplan googlemaps // Erzählnachmittag

Ein Projekt des Projektpartners Graz Museum

Die Topothek ist ein gemeinschaftlich erstelltes und bearbeitetes
Online-Archiv sowie ein regionalhistorisches Nachschlagewerk.
Ziel ist die Sicherung und Sichtbarmachung von historischem
Material aus Privatbesitzen. Bilder, Tonaufnahmen, Videos, Zeichnungen, Objekte, schriftliche Dokumente sind Erinnerungsstücke und Momenteindrücke. Sie zeigen, wie etwas zu einem bestimmten Zeitpunkt war oder wahrgenommen wurde.
Die Objekte werden zusammen mit zusätzlichen Informationen/
Geschichten/Erinnerungen in der topothek für das kollektive
Gedächtnis und eine gemeinsame Erinnerungskultur digital gesichert. Die Originale verbleiben dabei bei den Besitzer-innen und Besitzern, die gemeinsam mit den Topothekarinnen und Topothekaren das Wissen sowie die Geschichte(n) zu den „Objekten“ erarbeiten. Alle Bestände und Informationen zu diesen sind in der Topothek über Schlagworte, Datierung und Verortung auf dem aktuellen Stadtplan miteinander verknüpft und dadurch für Benutzerinnen und Benutzer optimal durchsuch- bzw. filterbar.
In der topothek Graz werden Aktivitäten dieses Kulturjahr 2020-Projekts dokumentiert und es soll ein Austausch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Bezirks entstehen.
Am 19. September lädt das Projektteam Interessierte ins Gasthaus Roschitz ein, um gemeinsam Material zu sichten. Eine Scanstation vor Ort ermöglicht es, Objekte und Informationen gleich in die topothek
Graz aufzunehmen.

23 Sep 2020 bis 29 Sep 2020

Echo
// Ort: Verschiedene Orte in Eggenberg // Artist-in-Residence(Künstlerische Interventionen

Ein Projekt der Projektpartner Gruppe „Bussi“, Abteilung für Ortsbezogene Kunst und Universität für angewandte Kunst Wien

Für die Einladung nach Graz füllen die Projektpartner ihre Koffer mit ihren Lieblings-Tools und verlassen die bekannte Umgebung von Wien. In Graz möchten sie mobil bleiben und nicht auf einen bestimmten Ort fixiert. Somit werden sie ihre Interventionen auf den gesamten Bezirk Eggenberg ausdehnen und sich dadurch mit der umfangreichen Debatte um die großformatigen Bauvorhaben in der Gegend verlinken. Im Gegensatz zu diesen wird ihre künstlerische Praxis flüchtig und unreguliert bleiben. Jede/r der Gruppe Bussi wird knappe Ideen für Beiträge vorbereiten, gleichzeitig aber offen für ungeplantes Zusammenarbeiten bleiben. Sie nehmen sich vor, mit gefunden Objekten und Materialien verschiedener Entwicklungsgebiete und interessanter Orte zu arbeiten, um skulpturale, räumliche, marginale, irritierende Performances umzusetzen, die wiederkehrende Rituale bilden, die wiederum charakteristisch für die Gruppe Bussi sind und den flüchtigen Charakter der „Residency“ vor Ort unterstreichen.

24 Sep2020

Gartengestaltungsworkshop #1: "Naturnaher Garten
15:00 // Ort: Leuzenhofgasse 4 Lageplan googlemaps // Workshop

Natur.Werk.Stadt & Stadt LABOR:green.Lab GRAZ

Ein Workshop „Naturnaher Garten“ wird von der Natur.Werk.
Stadt in der Leuzenhofgasse organisiert. Jonathan Wilfling vom Botanischen Garten der Uni Graz wird diesen abhalten. Die Natur.Werk.Stadt möchte die Expertise vom botanischen Garten der Nachbarschaft/Öffentlichkeit zur Verfügung stellen und den
praktischen Teil auf einem Grundstück in der Leuzenhofgasse ausprobieren, auf dem derzeit ein Projekt zur Rolle von Garten/Natur im Rahmen von Wertschätzung realisiert wird.

 

25 Sep2020

"Straßenkinder und CO2 Staubsauger" und Catering
14:00 // Ort: green.LAB Graz Lageplan googlemaps // Rundgang

Ein Projekt der Projektpartner Natur.Werk.Stadt, StadtLABOR: green.LAB Graz und Talenteküche

26 Sep2020

Saskia Dyk: Stories2go Eggenberg
14:00 // Ort: Wohnanlage WALD Lageplan googlemaps // Workshop

Stories2go ist eine offene Schreibgruppe, die alltägliche, ungewöhnliche oder herausfordernde urbane Orte als Ausgangspunkt für das Schreiben verwendet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauchen in eine städtische Szenerie ein (Bahnhof, Markt, Verschenkladen, Friedhof, Kindergarten…). Sie begehen diese, bewegen sich umher, erkunden, beobachten, hören zu, begreifen, assoziieren, setzen die Szenerie in Relation zum eigenen Erleben und Erlebten. Sie beschäftigen sich über die sinnliche Wahrnehmung bewusst mit der Örtlichkeit und sammeln dabei Material für ihre Texte.
Bei Stories2go entstehen in Text gefasste Momentaufnahmen einer städtischen Szenerie.

01 Oct2020

Baumarten
14:00 // Ort: green.LAB Graz Lageplan googlemaps // Rundgang

Ein Projekt der Projektpartner Natur.Werk.Stadt, StadtLABOR: green.LAB Graz und Talenteküche

02 Oct2020

Gartengestaltungsworkshop #2: "Permakultur in der Stadt, gärtnern auf klein(st)em Raum"
15:00 // Ort: green.LAB Graz Lageplan googlemaps // Workshop

Ein Projekt des Projektpartners StadtLABOR: green.LAB Graz

Ein Workshop „Permakultur – Gärtnern in der My Smart City“, organisiert von StadtLABOR: green.LAB Graz. Gemüse anbauen nach den Grundprinzipien von Kreisläufen. Edeltraud Pirker von „Naturschwärmerei“ zeigt, was beim Garteln in der Stadt möglich und zu beachten ist, inkl. Ideen für die nächste Saison.

03 Oct2020

Lachtraining
13:00 // Ort: Echoraum der Camera Austria Lageplan googlemaps // Workshop

Christina Lederhaas 

Das Lachtraining ist eine Versammlung von Gelächtern, die ansteckend sein können, aber nicht müssen. Es ist eine Einladung an unsere Muskeln, insbesondere unser Zwerchfell, sich an den Grenzbereichen zwischen Anspannung und Entspannung zu bewegen. Für das Training sind weder Vorkenntnisse noch Heiterkeit notwendig. Christina Lederhaas ist Tänzerin, Stimmtrainerin und Clownin.
https://clederhaas.wordpress.com

 

03 Oct2020

Saskia Dyk: Stories2go Eggenberg
14:00 // Ort: Wohnanlage WALD Lageplan googlemaps // Workshop

Stories2go ist eine offene Schreibgruppe, die alltägliche, ungewöhnliche oder herausfordernde urbane Orte als Ausgangspunkt für das Schreiben verwendet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauchen in eine städtische Szenerie ein (Bahnhof, Markt, Verschenkladen, Friedhof, Kindergarten…). Sie begehen diese, bewegen sich umher, erkunden, beobachten, hören zu, begreifen, assoziieren, setzen die Szenerie in Relation zum eigenen Erleben und Erlebten. Sie beschäftigen sich über die sinnliche Wahrnehmung bewusst mit der Örtlichkeit und sammeln dabei Material für ihre Texte.
Bei Stories2go entstehen in Text gefasste Momentaufnahmen einer städtischen Szenerie.

03 Oct2020

Lachtraining
15:00 // Ort: Echoraum der Camera Austria Lageplan googlemaps // Workshop

Christina Lederhaas 

Das Lachtraining ist eine Versammlung von Gelächtern, die ansteckend sein können, aber nicht müssen. Es ist eine Einladung an unsere Muskeln, insbesondere unser Zwerchfell, sich an den Grenzbereichen zwischen Anspannung und Entspannung zu bewegen. Für das Training sind weder Vorkenntnisse noch Heiterkeit notwendig. Christina Lederhaas ist Tänzerin, Stimmtrainerin und Clownin.
https://clederhaas.wordpress.com

 

03 Oct2020

Lachtraining
19:00 // Ort: Echoraum der Camera Austria Lageplan googlemaps // Workshop

Christina Lederhaas 

Das Lachtraining ist eine Versammlung von Gelächtern, die ansteckend sein können, aber nicht müssen. Es ist eine Einladung an unsere Muskeln, insbesondere unser Zwerchfell, sich an den Grenzbereichen zwischen Anspannung und Entspannung zu bewegen. Für das Training sind weder Vorkenntnisse noch Heiterkeit notwendig. Christina Lederhaas ist Tänzerin, Stimmtrainerin und Clownin.
https://clederhaas.wordpress.com

 

07 Oct2020

Rundgang Park.Lets & Catering
14:00 // Ort: green.LAB Graz Lageplan googlemaps // Rundgang

Ein Projekt der Projektpartner  StadtLABOR: vor.ort – STM,  green.LAB Graz und Talenteküche

09 Oct2020

Eggenberg-bewohnt
17:00 // Ort: Treffpunkt Eingang Schlosspark Eggenberg Lageplan googlemaps // Rundgang

Ein Projekt der ProjektpartnerInnen, Edith Zitz, inspire – Verein für Bildung und Management

12 Oct 2020 bis 13 Oct 2020

Stadt als "Gemeingut"
10:00 // Ort: Camera Austria und Eggenberg Lageplan googlemaps // Workshop

Ein Projekt der Projektpartner Mathias Heyden, & Dagmar Pelger (Berlin)

Am ersten Tag wird zunächst mit Texten zum Thema Stadt als Gemeingut, am zweiten Tag an konkreten Orten in Graz gearbeitet. Ziel des Workshops ist es, zu verdeutlichen, wie sehr manche Projekte und Initiativen bereits durch die Idee des Gemeingutes geprägt sind, ohne dass die beteiligten Akteurinnen und Akteure dies so beschreiben würden. Im Zusammenhang mit der Perspektive auf die Stadt als Gemeingut gilt es in jedem Fall auch zu überdenken, was wirksames Handeln in der gebauten Umwelt bedeutet und in was dies für die Pflege gemeinschaftlicher Ressourcen bedeutet. In diesem Zusammenhang sind wir aufgefordert, die Architektur der Stadt stärker als eine Angelegenheit kollaborativer Praktiken zu sehen: als ein Zusammenwirken aller, die über wichtiges Wissen über ihre Stadt verfügen.

Dauer: 10:00 – 16:00

14 Oct 2020 bis 15 Oct 2020

Eggenberger Vielfalt goes Camera Austria
// Ort: Camera Austria Lageplan googlemaps

Die Eggenberger Vielfalt möchte zu einer gemeinschaftlichen Plattform für alle Bewohnerinnen und Bewohner in Eggenberg werden. Gegenseitige Unterstützung auf allen Ebenen, reger Informationsaustausch und stetige Kommunikation mit allen positiven Kräften des Bezirkes, wie auch das gemeinsame Feiern von Festen bilden wichtige Inhalte der Vereinsarbeit. Bei Camera Austria zeigt der Verein
einen Querschnitt seiner Tätigkeiten und Aktivitäten und lädt
dabei auch zum Mitmachen ein.

15 Oct2020

Saskia Dyk: Stories2go Eggenberg
18:00 // Ort: Camera Austria Lageplan googlemaps // Lesung

Die Texte aus der offenen Schreibgruppe „Stories2go“ werden in einer Lesung am 15. 10. bei Camera Austria präsentiert.

21 Oct2020

Graffiti-Workshop im "Schatten des Wasserturms"
12:00 // Ort: Büro für Pessi_mismus Lageplan googlemaps // Workshop

Ein Projekt der Projektpartner Büro für Pessi_mismus, Georg Dinstl & Uwe Gallaun

Der Grazer Künstler Georg Dinstl veranstaltet für Schülerinnen und Schüler des angrenzenden BORG Dreierschützengasse  einen eintägigen Graffiti-Workshop für ca. 20 Personen. Neben dem Wecken von Interesse für kulturelle und künstlerische Praktiken geht es – dem community building-Ansatz folgend – auch darum, über das Vehikel Graffiti die Themen Heimat und Identität zu bearbeiten.

23 Oct 2020 bis 22 Nov 2020

Park.Lets Eggenberg (indoor)
// Ort: Camera Austria Lageplan googlemaps // Spaziergänge

Im Anschluss an geplante Park.Lets in Eggenberg (18. 9. – 23. 10. 2020) wird auch im Innenraum ein Park.Let realisiert, um als Ausgangspunkt für Diskussionen um die Realisierung von Parklets im gesamten Stadtraum zu dienen.

26 Oct 2020 bis 30 Oct 2020

Listening Sessions & Sound Walks
// Ort: verschieden Orte im öffentlichen Raum // Workshop/Feldforschung

Ein Projekt der ProjektpartnerInnen Ultra-red (London), Daniela Brasil und Natur.Werk.Stadt

Workshop zu kollektivem Zuhören — Wie hören wir? Warum hören wir zu? Wie klingt ein gutes Leben?
Wir möchten gerne behutsam, Schritt für Schritt vorgehen, um zu verdeutlichen, inwiefern Zuhören und dessen sozialer wie politischer Kontext uns alle beeinflussen kann und neue Möglichkeiten für kollektive Erkundungen bieten kann. Ultra-red führt zunächst in ihren Ansatz ein, wie sie Zuhören verstehen und welche Theorie sie darüber entwickelt haben. Eine Sound-Untersuchung entsteht aus sozialen und politischen Notwendigkeiten, Wünschen und Fragen, die in Gemeinsamkeiten und Widersprüchen eines Kampfes entstehen – nicht aus dem Wunsch, ein Kunstwerk zu produzieren. Es sind die Notwendigkeiten dieser Auseinandersetzung, die das Timing, die Nützlichkeit und den Kontext eines Prozesses des Zuhörens vorgeben. Ultra-red ist es wichtig festzustellen, dass es keine Erwartung dazu gibt, irgendetwas zu „produzieren“, das einer Präsentation ähneln würde, die ein Resultat der gemeinsam verbrachten Zeit wäre. Der Workshop zielt vielmehr darauf, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einen kollektiven Prozess des Zuhörens und der Dialoge zu verwickeln. Dennoch könnten wir manches unserer gemeinsamen Arbeit öffentlich machen und uns dafür Zeit nehmen, gemeinsam zu beraten, wie wir mit dieser Möglichkeit umgehen wollen oder ob die Arbeit innerhalb des Raumes verbleibt, den wir gemeinsam für uns hergestellt haben.

Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

30 Oct2020

Anamnese
14:00

Ein Projekt der Projektpartner Stephan Steinwidder und VinziNest

Um auf weibliche Wohnungslosigkeit aufmerksam zu machen,
organisierten Studierende des Bachelorstudiengangs „Soziale
Arbeit“ der FH Joanneum im Rahmen der Lehrveranstaltung
„Projekte und Projektmanagement“ im Wintersemester 2019/2020 die Ausstellung „ICH BIN DA – Wohnungslosigkeit ist auch weiblich“ in der off_gallery graz. Ziel des Projekts war und ist es,
Stereotype aufzubrechen, denn Wohnungslosigkeit geht über
das herkömmliche Bild von auf der Straße lebenden Menschen
hinaus. Vor allem betrifft sie nicht nur Männer, sondern auch
Frauen. Aus Scham oder Schuldgefühlen versuchen Frauen,
Wohnungslosigkeit zu vermeiden beziehungsweise entstandene
Wohnungslosigkeit verdeckt zu leben und ihre Notlage zu verbergen. Zudem fallen obdachlose Frauen in der Öffentlichkeit
weniger auf als obdachlose Männer. Dabei ist ein Drittel der
Wohnungslosen in Graz weiblich. Frauen scheuen oft mehr als
Männer davor zurück, ihre Lage sichtbar werden zu lassen. Sie versuchen auch intensiver als Männer, bei Bekannten unterzukommen, um nicht auf der Straße oder in Einrichtungen für Wohnungslose übernachten zu müssen. Aber ihr Zustand ist
genauso prekär wie der männlicher Wohnungsloser.

03 Nov 2020 bis 08 Nov 2020

ICH BIN DA. Wohnungslosigkeit ist auch weiblich
// Ort: Camera Austria Lageplan googlemaps // Ausstellung

Klaus Resch, FH Joanneum Soziale Arbeit | Andrea Knafl, Jugend am Werk – housing first (BAWO – Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe)

Um auf weibliche Wohnungslosigkeit aufmerksam zu machen,
organisierten Studierende des Bachelorstudiengangs „Soziale
Arbeit“ der FH Joanneum im Rahmen der Lehrveranstaltung
„Projekte und Projektmanagement“ im Wintersemester 2019/2020 die Ausstellung „ICH BIN DA – Wohnungslosigkeit ist auch weiblich“ in der off_gallery graz. Ziel des Projekts war und ist es,
Stereotype aufzubrechen, denn Wohnungslosigkeit geht über
das herkömmliche Bild von auf der Straße lebenden Menschen
hinaus. Vor allem betrifft sie nicht nur Männer, sondern auch
Frauen. Aus Scham oder Schuldgefühlen versuchen Frauen,
Wohnungslosigkeit zu vermeiden beziehungsweise entstandene
Wohnungslosigkeit verdeckt zu leben und ihre Notlage zu verbergen. Zudem fallen obdachlose Frauen in der Öffentlichkeit
weniger auf als obdachlose Männer. Dabei ist ein Drittel der
Wohnungslosen in Graz weiblich. Frauen scheuen oft mehr als
Männer davor zurück, ihre Lage sichtbar werden zu lassen. Sie versuchen auch intensiver als Männer, bei Bekannten unterzukommen, um nicht auf der Straße oder in Einrichtungen für Wohnungslose übernachten zu müssen. Aber ihr Zustand ist
genauso prekär wie der männlicher Wohnungsloser.

03 Nov 2020 bis 08 Nov 2020

Markierungen des Stadtraums
// Ort: Hofbauerplatz Lageplan googlemaps // Ausstellung

Ein Projekt der Projektpartner Gasthaus Roschitz, Sara Selimagic, Spitze Nadeln, Stadtteilzentrum EggenLend und Verein Eggenberger Vielfalt

Am zweiten Treffen aller Partnerinnen und Partner im Jänner 2020 wurde von verschiedenen Seiten die Idee von Markierungen des öffentlichen Raumes, aber auch vom Nähen von Stadtteilbildern eingebracht. Wir haben diese Vorschläge miteinander verbunden und haben zu gemeinsamen Workshops im OPEN.LAB Reininghaus eingeladen, bei denen fahnenähnliche Textilien entstanden, die für die Markierung von bestimmten Orten verwendet wurden. Diese Orte fragten wir über einen Fragebogen ab, den wir den Partnerinnen und Partner zur Verfügung gestellt haben. Von 3. – 8. November werden alle Fahnen am Hofbauerplatz gemeinsam gezeigt werden.

03 Nov 2020 bis 08 Nov 2020

Balkonausstellung "WALD"
// Ort: Camera Austria Lageplan googlemaps // Ausstellung

Ein Projekt des Projektpartners Büro für Pessi_mismus

Corona hat die Welt verändert bis hinein ins tief Private. Der Lockdown hat uns in unseren vier Wänden gehalten. Was für manche
ein Zwang war nutzten andere, um sich ihrem Wohnraum wie-
der anzunähern. So ist aus der Behausung wieder ein Zuhause geworden – einerseits durch das vorhandene Sicherheitsgefühl, das besonders bei Risikogruppen stark vorhanden war, andererseits durch so manche Intervention, vom Putzen über Umstellen bis hin zum – als einkaufen wieder möglich war – einen oder anderen neue Stück für die Wohnung. Wir spüren hinein in dieses ganz private, wollen es finden und ausschnitthaft öffentlich machen. Wir wollen es wissen: Wo ist ihr/dein Lieblingsplatz? Und warum? Dazu werden Bewohnerinnen und Bewohner Einwegkameras zur Verfügung
gestellt, um diese Plätze zu dokumentieren. Diejenigen, die sich dazu bereit erklären, zeigen eines der Bilder auf einer Plane an
einem Balkon – nicht notwendigerweise ihrem eigenen. Die Plätze tauschen den Platz. Ab 10. 11. sind die Bilder dann im Ausstellungsraum von Camera Austria zu sehen.

04 Nov2020

Wertschätzung
18:00 // Ort: Camera Austria Lageplan googlemaps // Eröffnung

Ein Projekt der Projektpartner Florian Simon, Natur.Werk.Stadt

Wertschätzung ist – wissenschaftlich vielfach belegt – ein Grundbedürfnis des Menschen. Wertschätzung ist ein elementarer Treibstoff im Miteinander und ermöglicht ein friedliches und kooperatives Zusammenleben. Durch die Heterogenität der Definitionen sind Enttäuschungen und Missverständnisse im Miteinander vorprogrammiert: wenn nicht klar ist, was der/die andere unter Wertschätzung versteht, kann er/sie den Wunsch nach »mehr Wertschätzung« mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erfüllen. Deshalb ist es wichtig, miteinander über das eigene Wertschätzungs-Verständnis ins Gespräch zu kommen und sich und seinen Mitmenschen bewusst zu machen, was als Wertschätzung erlebt wird und was nicht. Eine zunehmende Werte-Pluralität, die durch das rasche Wachstum der Stadt und die zunehmende Heterogenität der Herkunftskulturen vorangetrieben wird, macht eine Verständigung über Werte als Basis für das Schätzen von (anderen) Werten umso wichtiger. Zwischen 4. und 22. November 2020 wird die Wertschätzungsausstellung (WSA) — das Postamt, der Wertschätzomat und die Interviewanordnung — an ausgewählten Orten bei Camera Austria aufgebaut, um die Besucherinnen und Besuchereinzuladen, über die Bedeutung von Wertschätzung für ein gutes Leben nachzudenken und Ideen und Inspirationen zu bekommen, das eigene Verhalten wertschätzender zu gestalten. Zu Beginn erfolgt eine Präsentation des Projekts, dazu findet wöchentlich ein Mini-Workshop in einer der Stationen statt und am 20.11 findet ein Ergebnis-Workshop in einer der Stationen statt.

04 Nov 2020 bis 20 Nov 2020

Wertschätzung
// Ort: Camera Austria Lageplan googlemaps // Ausstellung/Installation

Ein Projekt der Projektpartner Florian Simon, Natur.Werk.Stadt

Wertschätzung ist – wissenschaftlich vielfach belegt – ein Grundbedürfnis des Menschen. Wertschätzung ist ein elementarer Treibstoff im Miteinander und ermöglicht ein friedliches und kooperatives Zusammenleben. Durch die Heterogenität der Definitionen sind Enttäuschungen und Missverständnisse im Miteinander vorprogrammiert: wenn nicht klar ist, was der/die andere unter Wertschätzung versteht, kann er/sie den Wunsch nach »mehr Wertschätzung« mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erfüllen. Deshalb ist es wichtig, miteinander über das eigene Wertschätzungs-Verständnis ins Gespräch zu kommen und sich und seinen Mitmenschen bewusst zu machen, was als Wertschätzung erlebt wird und was nicht. Eine zunehmende Werte-Pluralität, die durch das rasche Wachstum der Stadt und die zunehmende Heterogenität der Herkunftskulturen vorangetrieben wird, macht eine Verständigung über Werte als Basis für das Schätzen von (anderen) Werten umso wichtiger. Zwischen 4. und 22. November 2020 wird die Wertschätzungsausstellung (WSA) — das Postamt, der Wertschätzomat und die Interviewanordnung — an ausgewählten Orten bei Camera Austria aufgebaut, um die Besucherinnen und Besuchereinzuladen, über die Bedeutung von Wertschätzung für ein gutes Leben nachzudenken und Ideen und Inspirationen zu bekommen, das eigene Verhalten wertschätzender zu gestalten. Zu Beginn erfolgt eine Präsentation des Projekts, dazu findet wöchentlich ein Mini-Workshop in einer der Stationen statt und am 20.11 findet ein Ergebnis-Workshop in einer der Stationen statt.

06 Nov2020

Round Table: ExpertInnendiskussion zum Thema Frauenwohnungslosigkeit
17:00 // Ort: Camera Austria Lageplan googlemaps // Diskussion

Ein Projekt der Projektpartner Jugend am Werk – housing first u.a.

Obdachlosigkeit ist eine Menschenrechtsverletzung und die
schärfste und sichtbarste Form von Armut: Betroffene Menschen schlafen im Park, auf der Straße, oder — sofern sie darauf einen Anspruch haben — in einem Notquartier. Obdachlose
Menschen erleben neben dem Fehlen eines Zuhauses systematische Diskriminierung und Exklusion. Dabei werden »die
Obdachlosen« zu einer sozialen Gruppe, die von Stigmatisierung
betroffen ist. Obdachlosigkeit ist als sichtbare Form von Armut ein
Seismograf für gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse. Der
Round Table soll die Besonderheiten und Facetten von Frauenwohnungslosigkeit aufzeigen, die sich grundlegend von der
Wohnungslosigkeit von Männern unterscheidet. Es wird diskutiert, wie eine Sensibilisierung für die Thematik erfolgen
kann und welche Hilfen sinnvoll sind oder wären, um eine
stabile Wohnversorgung für Frauen in Wohnungsnot schaffen
zu können.

Mit Andrea Knafl, Jugend am Werk – housing first | Klaus Resch, FH Joanneum Soziale Arbeit | Anja Bischelsrieder, BAWO/Neunerhaus | Sandra Schimmler, Stadt Graz | Iris Garger-Semlitsch, Stadt Graz Frauenwohnheim | Silvia Gangl, Plattform Sichtbar Werden der österreichischen Armutskonferenz/Interact, Werkstatt für Theater und Soziokultur | Tamara Höflechner, Zentrum für Suchtmedizin LKH Graz II | Michaela Gosch, Frauenhäuser Steiermark

13 Nov 2020 bis 22 Nov 2020

Smart City Trees. Dokumentation einer Rodung
// Ort: Camera Austria Lageplan googlemaps // Fotografieausstellung

Ein Projekt der Projektpartnerin Simone Koscar, Natur.Werk.Stadt

In der Smart City mussten aufgrund der Bauarbeiten für die Straßenbahn ca. 50 Bäume gefällt werden, darunter viele Großbäume.
Um dies zu dokumentieren, wurden sie noch vor der Fällung fotografiert. Mit den Baumporträts wird einerseits der Stellenwert
natürlicher urbaner Begrünung in der modernen Stadtplanung
hinterfragt, andererseits soll ein Impuls gesetzt werden, sich mit
dem vielfältigen Nutzen von Bäumen und möglichen Alternativen
zur Rodung auseinanderzusetzen. Zum Projekt erscheint auch eine Postkartenserie.

17 Nov2020

Topothek
18:00 // Ort: Camera Austria Lageplan googlemaps // Präsentation

Ein Projekt des Projektpartners Graz Museum

Die Topothek ist ein gemeinschaftlich erstelltes und bearbeitetes
Online-Archiv sowie ein regionalhistorisches Nachschlagewerk.
Ziel ist die Sicherung und Sichtbarmachung von historischem
Material aus Privatbesitzen. Bilder, Tonaufnahmen, Videos, Zeichnungen, Objekte, schriftliche Dokumente sind Erinnerungsstücke
und Momenteindrücke. Sie zeigen, wie etwas zu einem bestimmten Zeitpunkt war oder wahrgenommen wurde.
Die Objekte werden zusammen mit zusätzlichen Informationen/
Geschichten/Erinnerungen in der topothek für das kollektive
Gedächtnis und eine gemeinsame Erinnerungskultur digital gesichert. Die Originale verbleiben dabei bei den Besitzer-innen und Besitzern,
die gemeinsam mit den Topothekarinnen und Topothekaren das Wissen sowie
die Geschichte(n) zu den „Objekten“ erarbeiten. Alle Bestände und Informationen zu diesen sind in der Topothek über Schlagworte, Datierung und Verortung auf dem aktuellen Stadtplan miteinander verknüpft und dadurch für Benutzerinnen und Benutzer optimal
durchsuch- bzw. filterbar.
In der topothek Graz werden Aktivitäten dieses Kulturjahr 2020-Projekts dokumentiert und es soll ein Austausch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Bezirks entstehen.
Am 19. September lädt das Projektteam Interessierte ins Gasthaus Roschitz
ein, um gemeinsam Material zu sichten. Eine Scanstation vor Ort ermöglicht es, Objekte und Informationen gleich in die topothek
Graz aufzunehmen.

17 Nov2020

Wertschätzung
// Ort: Camera Austria Lageplan googlemaps // Workshop

Ein Projekt der Projektpartner Florian Simon, Natur.Werk.Stadt

Wertschätzung ist – wissenschaftlich vielfach belegt – ein Grundbedürfnis des Menschen. Wertschätzung ist ein elementarer
Treibstoff im Miteinander und ermöglicht ein friedliches und
kooperatives Zusammenleben. Durch die Heterogenität der
Definitionen sind Enttäuschungen und Missverständnisse im
Mit-einander vorprogrammiert: wenn nicht klar ist, was der/die
andere unter Wertschätzung versteht, kann er/sie den Wunsch nach
„mehr Wertschätzung“ mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erfüllen. Deshalb ist es wichtig, miteinander über das eigene Wertschätzungs-Verständnis ins Gespräch zu kommen und sich und
seinen Mitmenschen bewusst zu machen, was als Wertschätzung
erlebt wird und was nicht.
Eine zunehmende Werte-Pluralität, die durch das rasche Wachstum
der Stadt und die zunehmende Heterogenität der Herkunftskulturen vorangetrieben wird, macht eine Verständigung über Werte
als Basis für das Schätzen von (anderen) Werten umso wichtiger.
Zwischen 4. und 20. 11 2020 wird die Wertschätzungsausstellung (WSA) — das Postamt, der Wertschätzomat und die
Interviewanordnung — an ausgewählten Orten bei Camera Austria
aufgebaut, um die Besucherinnen und Besucher einzuladen, über die Bedeutung von Wertschätzung für ein gutes Leben nachzudenken und Ideen und Inspirationen zu bekommen, das eigene Verhalten wertschätzender zu gestalten. Zu Beginn erfolgt eine Präsentation des Projekts, dazu findet wöchentlich ein Mini-Workshop in einer der Stationen statt und am Ende ist ein Ergebnis-Workshop geplant

17 Nov 2020 bis 22 Nov 2020

Echo
// Ort: Camera Austria Lageplan googlemaps // Interventionen/Ausstellung

Ein Projekt der Projektpartner Gruppe „Bussi“, Abteilung für Ortsbezogene Kunst und Universität für angewandte Kunst Wien

Für die Einladung nach Graz füllen die Projektpartner ihre Koffer mit
ihren Lieblings-Tools und verlassen die bekannte Umgebung von Wien. In Graz möchten sie mobil bleiben und nicht auf einen bestimmten Ort fixiert. Somit werden sie ihre Interventionen auf den gesamten Bezirk Eggenberg ausdehnen und sich dadurch mit der umfangreichen Debatte um die großformatigen Bauvorhaben in der Gegend verlinken. Im Gegensatz zu diesen wird ihre künstlerische Praxis flüchtig und unreguliert bleiben. Jede/r der Gruppe Bussi wird knappe Ideen für Beiträge vorbereiten, gleichzeitig aber offen für ungeplantes Zusammenarbeiten bleiben. Sie nehmen sich vor, mit gefunden Objekten und Materialien verschiedener Entwicklungsgebiete und interessanter Orte
zu arbeiten, um skulpturale, räumliche, marginale, irritierende Performances umzusetzen, die wiederkehrende Rituale bilden, die wiederum charakteristisch für die Gruppe Bussi sind und den flüchtigen Charakter der „Residency“ vor Ort unterstreichen.

17 Nov 2020 bis 22 Nov 2020

Offenes Herbarium
// Ort: Camera Austria Lageplan googlemaps // Ausstellung

Ein Projekt der Projektpartner Natur.Werk.Stadt

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Natur.Werk.Stadt kartieren drei Straßen
bzw. Flächen in Eggenberg in Form eines Herbariums. Es werden
auf ausgewählten Flächen Blumen und Gräser gesammelt, gepresst
und bestimmt. Die Anzahl der Individuen ist stellvertretend für
die Häufigkeit am Fundort. Diese gepressten Pflanzen werden bei
Camera Austria ausgestellt, indem sie auf einer Fläche aufgelegt
und mit einer Glasplatte beschwert werden. Neben den Flächen
findet sich ein Plan, auf dem markiert ist, woher die Pflanzen stammen. Ziel ist es, dass unterschiedliche Flächen mit heterogenen
Pflanzen und unterschiedlicher Diversität entstehen. Die Pflanzen
repräsentieren die »grüne DNA« der ausgewählten Flächen/
Straßen und sind eine Bestandsaufnahme. Mit diesen Bestandsaufnahmen kann in Folge weiter gearbeitet werden. Im Herbst
werden Pflanzenpressen in der Camera Austria neben den „gepressten Wiesen“ zur Verfügung stehen. Besucherinnen und Besucher können sich beteiligen, indem sie selber Pflanzen aus ihrer Straße
bringen, diese werden gepresst und bestimmt.

20 Nov2020

Ergebnisworkshop "Wertschätzung"
16:00 // Ort: Camera Austria Lageplan googlemaps // Workshop

Ein Projekt der Projektpartner Florian Simon, Natur.Werk.Stadt

Wertschätzung ist – wissenschaftlich vielfach belegt – ein Grundbedürfnis des Menschen. Wertschätzung ist ein elementarer
Treibstoff im Miteinander und ermöglicht ein friedliches und
kooperatives Zusammenleben. Durch die Heterogenität der
Definitionen sind Enttäuschungen und Missverständnisse im
Mit-einander vorprogrammiert: wenn nicht klar ist, was der/die
andere unter Wertschätzung versteht, kann er/sie den Wunsch nach
„mehr Wertschätzung“ mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erfüllen. Deshalb ist es wichtig, miteinander über das eigene Wertschätzungs-Verständnis ins Gespräch zu kommen und sich und
seinen Mitmenschen bewusst zu machen, was als Wertschätzung
erlebt wird und was nicht.
Eine zunehmende Werte-Pluralität, die durch das rasche Wachstum
der Stadt und die zunehmende Heterogenität der Herkunftskulturen vorangetrieben wird, macht eine Verständigung über Werte
als Basis für das Schätzen von (anderen) Werten umso wichtiger.
Zwischen 4. und 20. 11 2020 wird die Wertschätzungsausstellung (WSA) — das Postamt, der Wertschätzomat und die
Interviewanordnung — an ausgewählten Orten bei Camera Austria
aufgebaut, um die Besucherinnen und Besucher einzuladen, über die Bedeutung von Wertschätzung für ein gutes Leben nachzudenken und Ideen und Inspirationen zu bekommen, das eigene Verhalten wertschätzender zu gestalten. Zu Beginn erfolgt eine Präsentation des Projekts, dazu findet wöchentlich ein Mini-Workshop in einer der Stationen statt und am Ende ist ein Ergebnis-Workshop geplant

04 Dec2020

Winterschlaf und der kranke Baum
14:00 // Ort: green.LAB Graz Lageplan googlemaps // Rundgang

Ein Projekt der Projektpartner Natur.Werk.Stadt, StadtLABOR: green.LAB Graz und Talentküche

11 Dec 2020 bis 21 Feb 2021

If Time is Still Alive: Counter-Temporalities and Public Time
// Ort: Camera Austria Lageplan googlemaps // Ausstellung

Kuratiert von Urban Subjects

Die Ausstellung fragt, welche neuen Formen von Zeit, welche zeitlichen Praktiken und Lebensformen aus der zeitlichen Erschütterung von COVID-19 hervorgehen können. Wird sich im Nachhinein eine neue „Chrononormativität“ (Elizabeth Freeman) verfestigen und andere, nichthegemoniale, Formen von Zeit und von Existenzen außer Kraft setzen? Wird die „Just-in-Time“-Logik von Angebot und Management, die sich während einer Krise als tödliche Praktik herausstellt, von gerechteren und nachhaltigeren Formen politischer wie gesellschaftlicher Produktionen und Verteilungen abgelöst werden? Wird die seit Langem versprochene Neugestaltung von Zeit und Leben in einer Art und Weise stattfinden, die mehr Leben ermöglicht, eventuell sogar ein gutes Leben, anstatt dass Arbeit weiterhin jede Nische von im Verborgenen entfremdeten Leben durchdringt? Wird es künstlerischen Praktiken möglich sein, Chronotopoi – Verbindungen zwischen Räumen und Zeiten – zu schaffen, um diese neuen Raum-Zeit-Relationen in ihrer Bedeutung für Öffentlichkeit, Politik und das Soziale sichtbar werden zu lassen?

School of Temporalities: Annette Krauss, Maja Bekan, Julia Wieger (NL/US/AT) | Eva Egermann (AT) |
Amanda Strong (CA) | Camae Ayewa &Rasheedah Phillips (US)

13 Feb 2020 bis 14 Feb 2020

What Needs To Come Together in the End
// Ort: Forum Stadtpark Lageplan googlemaps // Symposium

Kuratiert von Camera Austria und Urban Subjects in Kooperation mit Forum Stadtpark Graz

Die Reisebeschränkungen des Jahres 2020 haben manche Beiträge für das Projekt verunmöglicht oder sehr erschwert, viele
Gespräche, Interviews und Recherchen waren nur über Internetverbindungen, das Arbeiten mit Bewohnerinnen und Bewohnern vor Ort
war nur unter Anleitung aus der Ferne und über vorbereitete
Scripts möglich. Inhaltliche Schwerpunkte, die manche Projekte
hätten vertiefen sollen, kamen nicht zustande. Insofern hat sich
die Stoßrichtung des geplanten abschließenden Symposions
verändert: Nicht die öffentlichen Bilder stehen primär im Zentrum,
sondern Beiträge, die einzelne Projekte begleiten hätten sollen.
Zum Symposion kommen also am Ende Personen, Positionen,
Themen, Praktiken, Politiken zusammen, die die verschiedenen
Ideen zur Partizipation, zu Zeit-, Bild- und Raumpolitiken, zu
Gemeinschaft und Stadtraum – Ideen, die die Konzeption und
die Umsetzung des Projekts bestimmt haben – nochmals in den Mittelpunkt rücken.

09 Jun2021

Camera Austria International 154
// Publikation

Die Beiträge zur Konferenz „Public Images“ werden in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Camera Austria International veröffentlicht. Die Präsentation dieser Ausgabe bildet damit den Schlusspunkt des gesamten Projekts.

Lesezirkel
// Publikation

Der Lesezirkel ist heute eine Form des Abonnements, bei dem eine Auswahl von Zeitschriften nicht gekauft, sondern für einen bestimmten Zeitraum ausgeliehen oder gemietet wird. Der Turnus der Lieferungen ist meistens wöchentlich. Der größte Kundenkreis
der Lesezirkel-Anbieter sind Arztpraxen, Friseursalons und Cafés,
in denen die Zeitschriften für die wartenden Patientinnen und Patienten und
Kundinnen und Kunden ausliegen.
In ihrer ursprünglichen Bedeutung waren die Lesezirkel im
18. und 19. Jahrhundert Zusammenschlüsse von Personen, teilweise als Verein, die untereinander Bücher und andere Schriften
austauschten. Sie hatten Ähnlichkeit mit den Lesegesellschaften,
als deren Vorläufer sie teilweise angesehen werden.
„Die Stadt & Das gute Leben“ greift diese Idee des Austauschs
von Lektüre wieder auf und veröffentlicht insgesamt 5 Textsammlungen, die Beiträge zu allen Themen des Projekts beinhalten.
Alle Partnerinnen und Partner sind aufgerufen, ebenfalls Texte bereitzustellen.

go topnach oben

Das Kulturjahr 2020 wird unterstützt von: