Schauspielhaus Graz

Utopia

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#Digitale Lebenswelten    Darstellende Kunst
Schauspielhaus Graz
Termine

Während der 5. Ausgabe des internationalen DRAMA|TIK|ER|INNEN|FEST|IVALS Graz, das unter dem Motto ÜBER MORGEN steht, und der parallel stattfindenden Konferenz der ETC (European Theatre Convention), entsteht der vom Graz Kulturjahr 2020 geförderte Programmschwerpunkt „Utopia“. Verschiedene Künstlerinnen und Künstler werfen – abseits von apokalyptischen Prognosen – einen Blick in die Zukunft und suchen nach Geschichten, Modellen und Ideen, die das Potenzial haben, ein gutes Leben für alle zu ermöglichen.

In „Unheimliches Tal“ tritt ein humanoider Roboter anstelle des Schriftstellers Thomas Melle auf und zieht Vergleiche zwischen Original und Kopie.

„Frau Ada denkt Unerhörtes“ lädt ein in die visionäre Welt der „Countess of Computing“, Ada Lovelace.

In der feministisch-afrofuturistischen Performance „First Black Woman in Space“ behauptet Simone Dede Ayivi eine postrassistische Zukunft und schafft Raum für Utopien.

Für „FUTURE DRAMA“ schreiben zehn Autorinnen und Autoren Kurzstücke über die Zukunft, die in Kooperation mit dem DRAMA FORUM von uniT in Form von szenischen Lesungen als Parcours durch die Stadt gezeigt werden.

In Kooperation mit dem Theater im Bahnhof bittet Pia Hierzegger bei „REDEN ÜBER MORGEN“ Künstlerinnen und Künstler zum Gespräch über Utopien, Inspiration und Arbeit.

Schauspielhaus Uncanny Valley
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Termine
11 Jun2020

Unheimliches Tal / Uncanny Valley Eintritt
15:00 // Ort: Schauspielhaus Graz (Haus eins) Lageplan googlemaps // Theatervorstellung

Der Ausdruck „Uncanny Valley“ benennt die Akzeptanzlücke von Robotern und anderen künstlichen Figuren durch das Publikum, die sich zwischen einigermaßen realistischer Menschenähnlichkeit und annähernder Perfektion auftut. Für „Unheimliches Tal“ wird ein animatronisches Double des Schriftstellers Thomas Melle erstellt. Dieser Humanoide tritt anstelle des physisch abwesenden Autors auf und wirft Fragen auf: Was geschieht, wenn ein Mensch kopiert wird? Kommt das Original sich durch sein elektronisches Double näher? Wird der Roboter zu einem Darsteller, dessen Mimik, Gestik und Sprache womöglich Empathie auslösen könnte – doch Empathie mit wem?

Von RIMINI PROTOKOLL (STEFAN KAEGI) und THOMAS MELLE
Eine Produktion der Münchner Kammerspiele in Koproduktion mit Berliner Festspiele – Immersion, Temporada Alta – Festival de Tardor de Catalunya (Girona), Impresario Feodor Elutine (Moscow, Russia), SPRING Performing Arts Festival (Utrecht, Holland), FOG Triennale Milano Performing Arts (Milano), donaufestival (Krems).

Tickets: € 18 / € 9 (erm.)

11 Jun2020

Unheimliches Tal / Uncanny Valley Eintritt
17:30 // Ort: Schauspielhaus Graz (Haus eins) Lageplan googlemaps // Theatervorstellung

Der Ausdruck „Uncanny Valley“ benennt die Akzeptanzlücke von Robotern und anderen künstlichen Figuren durch das Publikum, die sich zwischen einigermaßen realistischer Menschenähnlichkeit und annähernder Perfektion auftut. Für „Unheimliches Tal“ wird ein animatronisches Double des Schriftstellers Thomas Melle erstellt. Dieser Humanoide tritt anstelle des physisch abwesenden Autors auf und wirft Fragen auf: Was geschieht, wenn ein Mensch kopiert wird? Kommt das Original sich durch sein elektronisches Double näher? Wird der Roboter zu einem Darsteller, dessen Mimik, Gestik und Sprache womöglich Empathie auslösen könnte – doch Empathie mit wem?

Von RIMINI PROTOKOLL (STEFAN KAEGI) und THOMAS MELLE
Eine Produktion der Münchner Kammerspiele in Koproduktion mit Berliner Festspiele – Immersion, Temporada Alta – Festival de Tardor de Catalunya (Girona), Impresario Feodor Elutine (Moscow, Russia), SPRING Performing Arts Festival (Utrecht, Holland), FOG Triennale Milano Performing Arts (Milano), donaufestival (Krems).

Tickets: € 18 / € 9 (erm.)

11 Jun2020

Unheimliches Tal / Uncanny Valley Eintritt
20:00 // Ort: Schauspielhaus Graz (Haus eins) Lageplan googlemaps // Theatervorstellung

Der Ausdruck „Uncanny Valley“ benennt die Akzeptanzlücke von Robotern und anderen künstlichen Figuren durch das Publikum, die sich zwischen einigermaßen realistischer Menschenähnlichkeit und annähernder Perfektion auftut. Für „Unheimliches Tal“ wird ein animatronisches Double des Schriftstellers Thomas Melle erstellt. Dieser Humanoide tritt anstelle des physisch abwesenden Autors auf und wirft Fragen auf: Was geschieht, wenn ein Mensch kopiert wird? Kommt das Original sich durch sein elektronisches Double näher? Wird der Roboter zu einem Darsteller, dessen Mimik, Gestik und Sprache womöglich Empathie auslösen könnte – doch Empathie mit wem?

Von RIMINI PROTOKOLL (STEFAN KAEGI) und THOMAS MELLE
Eine Produktion der Münchner Kammerspiele in Koproduktion mit Berliner Festspiele – Immersion, Temporada Alta – Festival de Tardor de Catalunya (Girona), Impresario Feodor Elutine (Moscow, Russia), SPRING Performing Arts Festival (Utrecht, Holland), FOG Triennale Milano Performing Arts (Milano), donaufestival (Krems).

Tickets: € 18 / € 9 (erm.)

12 Jun2020

REDEN ÜBER MORGEN
14:00 // Ort: Orangerie (Festivalzentrum) Lageplan googlemaps // Gespräch

Ein Gespräch bei Bier und Brot mit Künstlerinnen und Künstler über Utopien, Inspiration und Arbeit

Kooperation Schauspielhaus Graz und Theater im Bahnhof
Moderation: Pia Hierzegger
Mit: Simone Dede Ayivi und weiteren Künstlerinnen und Künstler

12 Jun2020

Frau Ada denkt Unerhörtes Eintritt
20:30 // Ort: Schauspielhaus Graz (Haus zwei) Lageplan googlemaps // Theatervorstellung

Martina Clavadetschers Zweiakter entführt uns nicht nur auf verspielte Art und Weise in die Lebens- und Denkwelt der „Countess of Computing“, Ada Lovelace, im 19. Jahrhundert. Die Autorin reflektiert darin gleichzeitig klug die Mathematik, die unser aller Leben zugrunde liegt und mehr und mehr unsere Zukunft bestimmen wird – glaubt man jenen Forscher*innen, die die umfassende Digitalisierung vieler Lebensbereiche sowie den Siegeszug einer künstlichen Intelligenz vorhersagen. Denn, das wusste Ada Lovelace nur zu gut, der Mathematik wohnt eine ungeheuerliche Kraft inne, die radikale Veränderungen hervorbringt und zum Teil nur schwer zu kontrollieren ist.

Österreichische Erstaufführung. Eine Produktion des Schauspielhaus Graz

Tickets: € 18 / € 9 (erm.)

13 Jun2020

FUTURE DRAMA Eintritt
14:00 // Ort: Orangerie (Festivalzentrum) Lageplan googlemaps // Szenische Lesung

Zehn Kurzstücke auf dem Weg ins ÜBERMORGEN

Zehn Autorinnen und Autoren schreiben kurze dramatische Texte, in denen sie sich damit auseinandersetzen, was ihnen beim Denken an die Zukunft relevant erscheint. In dystopischen und utopischen Szenarien wird prophezeit, befürchtet und erhofft.

Kooperation Schauspielhaus Graz und DRAMA FORUM von uniT

Tickets: € 10,50 / € 8,50 (erm.)

13 Jun2020

First Black Woman in Space Eintritt
21:00 // Ort: Schauspielhaus Graz (Haus zwei) Lageplan googlemaps // Theatervorstellung

„First Black Woman in Space“ ist ein feministisches, afrofuturistisches Projekt, das afrikanischer und afrodiasporischer Geschichte sowie der gegenwärtigen Situation von Schwarzen Frauen und Frauen of Color gewidmet ist und Geschichten von Befreiungskämpfen und Empowerment erzählt. In der multimedialen Science Fiction Performance wird eine postrassistische Zukunft behauptet und mittels Sound- und Videoeinspielungen der Rückblick in die Fragestellungen unserer längst vergangenen Gegenwart gewagt. Die Bühne wird zur Weltraumkulisse und das Theater zum Zukunftslabor von Performerin und Publikum – ein Raum für Utopien.

Eine Produktion von Simone Dede Ayivi und Team in Koproduktion mit Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt und SOPHIENSÆLE.

Tickets: € 18 / € 9 (erm.)

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Das Kulturjahr 2020 wird unterstützt von: